Prélude

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TRAILER
  • Information:
  • Originaltitel: Prélude
  • Genre: Drama, Coming of Age-Film
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  • Erscheinungsjahr: 2019
  • Regisseur: Sabrina Sarabi
  • Schauspieler: Louis Hofmann, Liv Lisa Fries, Johannes Nussbaum, Ursina Lardi, Jenny Schily, David Kosel, Arno Frisch, Saskia Rosendahl, Juno Zobel
  • Land: Deutschland
  • Laufzeit: 95 minuten

Prélude ist ein Drama aus dem Jahr 2019 von Sabrina Sarabi mit Louis Hofmann, Liv Lisa Fries und Johannes Nussbaum. Sabrina Sarabi erzählt in Prélude die Geschichte eines Klavierstudenten, der sich voller Energie in sein Leben stürzt und schnell die Konsequenzen spürt.

Bewertung

Rezension

Prélude war ein sehr gut gerichteter und tadellos geschriebener Spielfilm, den die Drehbuchautorin und Filmemacherin Sabrina Sarabi in einer Weltpremiere im Rahmen der Sektion Neues Deutsches Kino des 37. Filmfestes München präsentierte. Prélude ist ein No-Bells-and-Whistles-Stück, das mit der Zurückhaltung und Erhebung inszeniert wird, die das Thema erfordert, und das von seinen Schauspielern solide getragen wird. Es befindet sich in einem Musikkonservatorium auf sehr hohem Niveau mit seinem riesigen, nackten Klassenzimmer und seiner Nähe klösterliche Proberäume und winzige Schlafzimmer. Der junge Held im romantischsten Sinne des Wortes ist David (Louis Hofmann), ein neuer Schüler in der Klavierabteilung, dessen Einsatz für seine Arbeit sich gegen die ruhige, aber unnachgiebige Härte seiner Lehrerin (Ursina Lardi) recht schnell durchsetzt. Dessen scharfes Ohr die unmerklichsten musikalischen Fehlinterpretationen aufgreift. Neben diesen Figuren finden wir Walter (Johannes Nussbaum) mit seinem frechen Engelsblick, Davids Rivale in Musik und Liebe. Walter hat eine grausame Freude daran, David mit unerbittlicher Regelmäßigkeit zu belästigen, was sich nur im Nachhall seines Ping-Pong-Balls widerspiegelt, der unablässig in der Stille der Nacht hüpft. Und dann ist da noch Marie von Lilienthal, gespielt von Liv-Lisa Fries, einer falschen Ingénue und einer echten Peinigerin, deren schäbige Blumenkleider einen weit weniger zurückhaltenden Körper ausmachen und deren unschuldiges Gesicht, das auf einem schmalen Nacken thront, unvorstellbar falsche Gedanken verbirgt (unvorstellbar) zumindest für David). Beim ersten Zusammentreffen (wo Marie fast wie in Erscheinung tritt) ist David gefesselt, süchtig nach seiner Monomanie (die sich in einer Mischung aus Introversion und manchmal Ausdehnung ausdrückt, die den idealen Eigenschaften gut entspricht) wir stellen uns vor, dass der Pianist) den Fokus wechselt, so dass seine Chancen, das von allen seinen Klassenkameraden so begehrte Julliard-Stipendium zu gewinnen, gefährdet werden und sein zerbrechliches Gleichgewicht aus dem Gleichgewicht gerät. Denn dies ist ein Wunsch, den David durch nichts Konkretes, wie Arbeit, befriedigen kann. Es ist ein Wunsch, dem er in einer leidenschaftlichen Fantasiewelt wild entgegenrennen muss. Mit seinem Titel, der von einem Anfang spricht, aber auch andeutet, was noch zu tun ist, und seinem Klassizismus, der den Film in eine ganz andere Zeit versetzt (in diesem strengen und unmöglich germanischen Establishment, in dem jeder blond mit hellen Augen ist), wo die tadellos ausfallenden Studenten die höfliche Form von "Sie" verwenden, wenn sie sich ansprechen, datierte Gespräche über Begriffe wie "Heimat" – Heimat und Nation – anregen und wo die geliebten Paare einander Passagen aus Büchern vorlesen) Prélude folgt eindeutig in der großen Tradition romantischer Geschichten den Qualen der Jugend und den Höhen und Tiefen der ersten Liebe. All dies wird von Hofmann sehr gut vermittelt, der für die Dauer des Films zurückgezogen und unergründlich bleibt, trotz einiger emotionaler Ausbrüche, die auf den Sturm hindeuten, der sich in David zusammenbraut, während er durch ein scheinbar feindseliges Universum navigiert, wobei auf ihn Druck ausgeübt wird auf jeder Ebene, als ob die ganze Welt gegen ihn wäre. Ebenso wechselt die Inszenierung, die ohne einen Hauch von Schwere stark beherrscht wird, zwischen Sinnlichkeit und Kühle, unwirklichen Turbulenzen und statischen Schüssen, um die Sorgen und die gefährliche Torheit dieses Zeitalters eher subjektiv, aber ohne jemals darzustellen, so dass der Betrachter zu nah dran ist. Prélude Stream wurde von Weydemann Bros. produziert, die auch für den internationalen Vertrieb verantwortlich sind. Der Film wird am 28. August in Deutschland im Verleih von X Verleih veröffentlicht.

Schauen Sie sich den Trailer zu „Prélude“ Stream und den Film kostenlos online an.

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